Recycling

Was tun mit alten Elektrogeräten?

Was ist eigentlich Elektroschrott? Warum ist Elektroschrott für uns so wichtig? Und warum sollten wir alte oder scheinbar kaputte elektronische Geräte nicht achtlos wegwerfen? Antworten auf diese Fragen und noch mehr, findest du in diesem Abschnitt. Viel Spaß beim Lesen und Staunen!

1. Nicht in den Restmüll werfen!

2. Zu den entsprechenden Sammelstellen bringen.
In Graz befindet sich die Sammelstelle im Recyclingcenter Sturzgasse. Der Elektromüll wird getrennt und ordnungsgemäß (laut WEEE-Richtlinien) entsorgt.

[icon name=“link“] Saubermacher Elektrogeräteentsorgung

Seit 2005 muss der österreichische Elektromüll mechanisch zerlegt, und die schadstoffhaltigen Teile gesammelt und umweltgerecht behandelt werden. Problemstoffe in Altgeräten sind z.B. Blei, Quecksilber, Cadmium, Arsen, FCKW, PVC und dergleichen. Oft werden Geräte aber zum Recycling (illegalerweise) in Entwicklungsländer gebracht, wo sie unter gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen verarbeitet werden.

Mobiltelefone und Kleingeräte können auch bei Sammelaktionen abgegeben werden.
[icon name=“link“] Ö3 Wundertüte: http://www.wundertuete-macht-schule.at/
[icon name=“link“] http://oe3.orf.at/stories/wundertuete/
[icon name=“link“] BAN Reusebox: http://www.re-use.at/index.php
[icon name=“link“] Die http://dastandard.at/1323916541041/Gespendete-Handys-Das-Geschaeft-mit-der-Wundertuete

3. Weiterverwenden / reparieren
Besonders Mobiltelefone könnten viel länger verwendet werden, als es jetzt der Fall ist. Viel zu leichtfertig werden funktionierende Geräte (oft mit aktiver Unterstützung der Mobilfunk-Betreiber) weggeworfen oder zumindest durch neue ersetzt. JedeR ÖsterreicherIn hat schätzungsweise zwei Mobiltelefone (wenn man die „Schubladenhandys“ mitzählt) und verwendet ein Telefon nicht länger als 2,5 Jahre.
[icon name=“link“] repair Cafe: http://www.repaircafe-graz.at/

4. Nachdenken beim Neukauf
Geräte kaufen, die fair produziert wurden, die wenig Strom verbrauchen und möglichst lange verwendet werden.
Ansätze dazu gibt es bereits, etwa das fairphone oder Googles Projekt ARA.
[icon name=“link“] fairphone: http://www.fairphone.com/
[icon name=“link“] Google Projekt ARA: http://www.projectara.com/